Lauf an der Aggertalsperre.

Es ist ja schon fast Tradition das ich mich Sonntags gegen 10:00 Uhr mit meinem Schwager Klaus und meiner Nichte Kira zum laufen treffe. Seit letzter Woche ist nun auch eine alte Bekannte mit von der Partie, die Cindy.

Heute trafen wir uns an der Aggertalsperre um circa acht Kilometer zu joggen. Die Strecke hatte der Klaus mit Hilfe der App von Runtastic ausbaldowert und es dauerte auch gar nicht lange und wir hatten uns verlaufen, oder besser gesagt die geplante Strecke irgendwann verlassen.
War aber nicht weiter schlimm, der Planet ist ja eine Kugel, also runter fallen geht nicht und so liefen wir halt immer weiter der Nase nach. Heraus kam dadurch eine Gesamtstrecke von etwas mehr als 10 km, die wir in guten 1,5 Stunden hinter uns brachten.
Zwischendurch machten wir Fotos, redeten viel und sahen zu, das wir immer zusammen blieben. Gar nicht so einfach, da Kira und ich recht fit sind und auch gerne mal was schneller laufen, der Klaus auch durchlaufen kann und die Cindy als Laufanfängerin immer mal wieder zwischendurch geht oder walkt, wie auch immer. Es hat auf jeden Fall allen Spaß gemacht und das ist die Hauptsache!

7-lauf-aggertalsperre-02-10-16Zur allgemeinen Stärkung hatte ich die Muffins dabei, die ich gestern gebacken habe. Das Rezept ist kein Geheimnis und gibt es hier! Da die Muffins ziemlich dunkel geworden sind bemerkte die Kira: „Oh, du hast Frikadellen mitgebracht. Cool!“ Ohne Worte …..

Zwischendurch machte ich dann wegen dem doch relativ langsamen Tempo ein wenig Übungen des allgemein bekannten Lauf-ABC und Übungen für die Stabilität und zum Kraftaufbau, unter anderem neben Liegestützen auch Ausfallschritte. Das war eine schlechte Idee, denn dabei meldeten sich dann diverse Muskelstränge auf den Innenseiten der Oberschenkel. Es fühlte sich wie ein Krampf an und nach ein paar Dehnungsübungen war der Schmerz soweit erträglich das ich weiterlaufen konnte. Nun schmerzt es noch wenn ich mich bücke oder Treppen steige, ist aber schon nicht mehr so schlimm.

Während dem Laufen erzählte die Kira der Cindy, das ich ganz gut motivieren kann und tolle Tricks kenne um den inneren Schweinehund zu besiegen. Also weihte ich die Cindy in die Geheimnisse der Laufpsychologie ein mit der Erklärung: „Es ist eigentlich ganz einfach: Immer weiter!“

Erst schaute die Cindy irritiert, sie dachte wohl ich wollte sie veräppeln, dann lachte sie und es ging weiter. Wenn ich sie so beobachte beim Laufen und Walken und ihren entschlossenen Gesichtsausdruck mit dem gleichzeitigen Dauergrinsen richtig deute, braucht sie glaube ich keine großartige Motivation von außen. Die Cindy macht ihr Ding und ich glaube es bereitet ihr großen Spaß mit uns Sport zu machen.

Das war mal wieder ein sehr schöner Lauf unseres kleinen Lauftreffs und ich freue mich schon auf nächsten Sonntag! Keep on running!

2 Antworten auf „Lauf an der Aggertalsperre.“

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert. Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.
Mit dem Absenden eines Kommentars erklärst du dich mit den Datenschutzhinweisen und dem Verhaltenskodex einverstanden.